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Blei:

Plumbum, chem. Zeichen für Pb, bis Anfang 19. Jhdt. auch Saturnus genannt.

Eines der am häufigsten vorkommenden und neben Zinn und Kupfer am längsten bekannten Metalle.

Blei kommt als Metall in der Natur relativ häufig vor, jedoch kaum in reiner Form sondern in einem Mineralgemenge als Erz. Meist findet sich das Blei an Schwefel gebunden im Bleiglanz. Außerdem kommt es als Cerussit (Weißbleierz), als Pyromorphit (Grün- oder Braunbleierz), als Krokoit (Rotbleierz) oder als Anglesit (Gelbbleierz) vor.

Verhüttetes Blei ist ein bläulichgraues, stark glänzendes Metall welches abfärbt, sehr weich, bieg- und dehnbar ist, aber mit geringer Festigkeit. Blei schmilzt schon bei 334°C und destilliert bei 1700°C.

Blei war in vielen Gebrauchsgegenstände, Trinkgefäßen, Tellern, Schüsseln, Wasserleitungen usw. enthalten, da es sehr leicht zu verarbeiten war.

Als Pigment wurde zuerst das Bleiweiß künstlich hergestellt, das vorwiegend für kosmetische Zwecke und medizinische Anwendungen (Bleipflaster, Bleisalbe, Bleiwasser) verwendet wurde.

Für das Malerhandwerk ist das Metall Blei als Ausgangsprodukt für einige der bedeutensten Farben besonders wichtig.

Die Mennige soll, der Legende nach, zufällig bei einem Brand im Hafen von Piräus entdeckt worden sein, wo Fässer mit Bleiweiß gelagert waren. Durch die Hitzeeinwirkung wurde aus dem Bleiweiß die Bleimennige.

Mennige wird heute noch vorwiegend als Rostschutzfarbe verwendet, vor allem in der Restaurierung und Konservierung von Metallobjekten, aber auch für Holzoberflächen. Wegen seiner bekannten toxischen Wirkung allerdings immer seltener.